Wer mit großen Foto- oder Videodateien arbeitet, kennt das vielleicht: Die externe Festplatte funktioniert einwandfrei, doch nachdem das MacBook im Ruhezustand war, wird sie plötzlich nicht mehr erkannt. Genau dieses Problem hatte ich vor einiger Zeit mit meinem MacBook und mehreren externen Festplatten.
Das Problem
Im normalen Betrieb lief alles problemlos. Sobald das MacBook jedoch in den Ruhezustand wechselte und später wieder aufgeweckt wurde, wurden die angeschlossenen Festplatten oft nicht sofort erkannt.
Das äußerte sich bei mir so:
- Nach dem Aufwecken des MacBooks wurden die externen Festplatten oft nicht sofort erkannt.
- Teilweise dauerte es mehrere Minuten, bis die Laufwerke im Finder erschienen.
- Erst danach war ein Zugriff auf die gespeicherten Dateien möglich.
Gerade wenn man regelmäßig mit großen Bildarchiven arbeitet, ist das auf Dauer ziemlich störend.
Woran liegt das?
macOS versetzt externe Geräte während des Ruhezustands teilweise in einen Energiesparmodus. Nach dem Aufwecken müssen die Laufwerke erneut eingebunden werden.
Normalerweise funktioniert dieser Vorgang automatisch. Bei manchen Kombinationen aus MacBook, externer SSD oder HDD, Dockingstation und USB-Hub kann es jedoch vorkommen, dass die Laufwerke nicht mehr korrekt eingebunden werden.
Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Festplatte defekt ist. Häufig liegt das Problem lediglich an der Verbindung zwischen macOS und dem Laufwerk nach dem Aufwecken.
Die Lösung: Jettison
Nach einiger Recherche bin ich auf das Programm Jettison gestoßen.
Jettison sorgt dafür, dass externe Festplatten automatisch ausgeworfen werden, bevor das MacBook in den Ruhezustand geht. Sobald der Mac wieder aufgeweckt wird, werden die Laufwerke automatisch erneut verbunden.
Genau dieser Ablauf hat bei mir das Problem gelöst.
Seitdem ich Jettison nutze, werden meine externen Festplatten zuverlässig erkannt und ich muss nicht mehr mehrere Minuten warten, bis die Laufwerke im Finder erscheinen.
Warum mir die Lösung gefällt
Besonders praktisch finde ich, dass man im Alltag kaum etwas davon mitbekommt.
Jettison arbeitet im Hintergrund und übernimmt die notwendigen Schritte automatisch. Dadurch muss ich mich nicht mehr darum kümmern und kann nach dem Aufwecken des MacBooks direkt weiterarbeiten.
Gerade bei der Arbeit mit Lightroom-Katalogen, Bildarchiven und Backups spart das Zeit und vermeidet unnötige Unterbrechungen im Workflow.
Besonders wichtig für Fotografen
Wer seine Bilder auf externen SSDs oder HDDs speichert, kennt das Problem: Sobald ein Laufwerk nicht erreichbar ist, kommt der gesamte Workflow ins Stocken.
Bildarchive, Lightroom-Kataloge oder Sicherungen sind plötzlich nicht verfügbar und man verbringt Zeit mit Warten statt mit der eigentlichen Arbeit.
Da ich täglich mit großen Mengen an Bilddaten arbeite, war eine zuverlässige Lösung für mich besonders wichtig.
Fazit
Wenn eure externen Festplatten nach dem Ruhezustand des Macs nicht zuverlässig erkannt werden, muss das nicht gleich ein Defekt der Festplatte sein.
In meinem Fall lag das Problem daran, dass die Laufwerke nach dem Aufwecken nicht immer sofort wieder verfügbar waren.
Mit Jettison habe ich eine einfache Lösung gefunden, die die Festplatten vor dem Ruhezustand automatisch auswirft und anschließend wieder verbindet.
Seitdem läuft mein Workflow deutlich zuverlässiger und die Festplatten stehen nach dem Aufwecken des MacBooks wieder schnell zur Verfügung. Gerade für Fotografen, Videografen und alle, die regelmäßig mit externen Speichermedien arbeiten, kann sich ein Blick auf Jettison durchaus lohnen.

